05.02.2017

Einladung: Buchpräsentation in der Universitätsbibliothek in Bratislava

Liebe Freunde aus Bratislava und Umgebung, wir laden Sie herzlich zu unserer Buchpräsentation und Vortrag am 21. Februar 2017 (Dienstag) um 17.00 Uhr in der Universitätsbibliothek in Bratislava ein.
Diesmal nur auf slowakisch, aber im Mai soll auch eine deutsche Präsentation in Bratislava stattfinden.
Mehr Infos hier (auf Slowakisch).


22.12.2016

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!


Wir wünschen all unseren Lesern
zu Weihnacht herrlich frohe Stunden,
die sie verbringen mit ihren Lieben
und hoffen, dass sie im nächsten Jahr,
es sei wie das alte wunderbar,
uns Autoren Robert und Peter immer treu und geneigt geblieben.


27.11.2016

Unser neues Buch "Des Doppeladlers wilder Osten" ist gerade erschienen!

Passend zum Adventsbeginn ist nun unser Buch "Des Doppeladlers wilder Osten: Streifzüge durch Galizien und die Bukowina und der erste Traum von Europa" erschienen: mit spannenden Erzählungen über die östliche Regionen der ehemaligen Monarchie und mit ganz vielen interessanten Bildern. 

JETZT ERHÄLTLICH in Ihrer Buchhandlung oder unter: Kral-Buch.at, Amazon.de, oder Weltbild.de

Die Autoren freuen sich schon jetzt auf viele begeisterte Leser!

Pressetext: hier

02.10.2016

Des Doppeladlers wilder Osten ist fast druckfertig

Des Doppeladlers wilder Osten - Streifzüge durch Galizien und die Bukowina und der erste Traum von Europa von Robert Hofrichter / Peter Janoviček ist fast druckfertig. Demnächst wird somit dieses schöne und spannende Buch das Licht der Welt erblicken, die Autoren freuen sich auf viele Leser!

Aus der Einführung

Die Welt der Sicherheit ein Traumschloss gewesen ...

Wir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation
nur eine dünne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Triebkräften
der Unterwelt durchstoßen werden kann.


Stefan Zweig (1881-1942): Die Welt von gestern


Die gute alte Zeit ...

Wer träumt in Zeiten wie diesen nicht gern von ihr?

Wiener Walzer, die Ringstraße mit ihren großartigen Museen, lauter kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Höhepunkte ... Und weit im Osten blühten die einst völlig zurückgebliebenen Regionen auf, die zu den Kronländern Galizien und Bukowina werden sollten, zu den östlichsten und wie selbstverständlich auch deutschen Vorposten der Zivilisation, Kultur und des Fortschritts. Auch sie sollten zum Gesamtwohl der Monarchie beitragen, zumindest in der offiziellen Darstellung Wiens. Denn das war bloß der Schein; in Wahrheit konnte die extreme Randlage dieser Grenzregionen in keiner Hinsicht jemals wirklich überwunden werden. Und dennoch, eine Zeitlang war es ein schöner Traum. Ja, teilweise wurde er sogar Realität.

Gern verklärt man das ausgehende 19. Jahrhundert als die gute alte Zeit. Die überlieferten Erzählungen – wir werden für sie in diesem Buch öfters die Bezeichnung Narrativ verwenden – täuschen allerdings vielfach darüber hinweg, dass es sich keinesfalls um eine global gute Zeit gehandelt hat. Vielmehr prägten ständige Kriege und Konflikte die Zeit, die europäischen Großmächte stritten untereinander, was das Zeug hielt, die Bündnisse und Grenzverläufe änderten sich ständig irgendwo, der Nationalismus setzte zu ungeahnten Höhenflügen an.

Die ukrainische Schriftsprache wurde gerade geboren und damit auch diese junge Nation, deren Definition bis heute nicht ganz leicht fällt, doch blühten genauso auch Militarismus und die Rücksichtslosigkeit auf, Unterdrückung griff um sich, und aufkeimende Demokratiebewegungen wurden unterdrückt. Der alternde Kaiser agierte in diesen schwierigen Zeiten rückblickend nicht gerade glücklich.

Als ob alle beharrlich auf ein Ziel hingearbeitet hätten: die Katastrophe des Ersten Weltkriegs.

22.06.2016

Leseprobe: Austria-Statue in Czernowitz

Hauptplatz vor dem Rathaus von Czernowitz, der einstige Austria-Platz mit großstädtischem Charakter: Hier stand seit dem 4. Oktober 1875 eine monumentale Austria-Statue, die zum 100-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit der Bukowina zu Österreich enthüllt wurde und nach zeitgenössischen Zeitungsberichten über die Stadt der Universität von Czernowitz blicken sollte.
Gebaut hat das Denkmal der in Wien geborene Bildhauer Karl Peckary (1848 – 1896), der im Alter von 24 Jahren zum Professor an der k.-k. Staatsgewerbeschule in Czernowitz ernannt wurde. Das Austria-Denkmal von Czernowitz wurde 1918 – symbolhaft für das Ende einer Ära – von rumänischen Besatzern zerstört. Peckarys Vision hat sich somit nicht erfüllt: ... wird doch die Austria-Statue der einzige wertvolle künstlerische Schmuck der jungen Stadt sein und voraussichtlich für lange Zeit hinaus bleiben ...

20.06.2016

Interview mit Robert Hofrichter in ukrainischem Fernsehen

Robert Hofrichter im Interview für den ukrainischer Sender Tisa 1 (Transkarpatisches Regional Fernsehen), in Sendung für deutsche Minderheit in der Ukraine.
Robert spricht über seine Arbeit als Biologe, über das beiliebte Mittelmeer, aber auch über das Buch "Von Pressburg nach Salzburg"​, das er gemeinsam mit Peter Janoviček geschrieben hat.

Das Autorenduo arbeitet gerade fleissig auf Fertigstellung ihres zweiten Buches "Des Doppeladlers wilder Osten"​, das im Herbst 2016 im Kral Verlag​ erscheinen soll. Gerade wegen dieses Buches haben die beiden Autoren während der letzten Monat die Ukraine besucht. Danke an die Journalistin Lene Dej für das Gespräch!



- Ab Minute 7:23